ENGEL foammelt

Leichtigkeit ist Trumpf - Schaumspritzguss

Leichte Formgebung, leichte Formteile, leichte Maschinen – aber starke Eigenschaften. Einsparen ohne Verzicht auf wahre Werte ist die Devise der ENGEL foammelt-Anwendung. Überall dort, wo Brillianz und Aussehen nur Blendwerk ohne Nutzen sind; überall dort, wo Charakter vor Aussehen steht, ist der Platz für ENGEL foammelt-Schaumspritzgussteile. Leichtstrukturen unterstützen Dekoroberflächen, isolieren, erhöhen die Präzision komplexer Formteile und sparen dabei Material, Maschinenkraft und -größe.

Das Verfahren

Grundsätzlich können Schaumstrukturen mit Spritzgießmaschinen durch zwei alternative  Verfahren hergestellt werden. Es gilt für beide Verfahren, dass die im Inneren von Spritzgießteilen erzeugten Schaumstrukturen durch die Verteilung von Gasblasen im Grundwerkstoff Kunststoff hergestellt werden.

Chemisches Schäumen.
Beim sogenannten chemischen Schäumen, wird das Treibgas durch die chemische Zersetzung von  chemischen Substanzen auf der Basis von Bicarbonat und Zitronensäure unter Wärmeeinwirkung während des Plastifiziervorganges erzeugt. Die Treibmittel werden in Pulverform zusammen mit einem Haftöl dem Kunststoffgranulat zugemischt. Trotz geringer Anforderungen an die Anlagentechnik bleibt Schäumen mit chemischen Treibmitteln auf dickwandige Formteile aus PE und PP mit geringen Qualitätsanforderungen beschränkt.

Physikalisches Schäumen.
Als physikalisches Schäumen ist die Erzeugung von Schaumstrukturen durch Zugabe eines Gases definiert. Stickstoff oder Kohlendioxid werden während des Plastifiziervorganges unter Druck direkt in die Kunststoffschmelze injiziert und feinst verteilt. Bei diesem Verfahren ist der Gasdruck in der Schmelze bedeutend höher als beim chemischen Schäumen und erlaubt so ein weiteres Verarbeitungsfenster und eine exaktere Ausformung. Leichte Präzisionsteile aus technischen Kunststoffen und mit Wandstärken von weniger als 5 mm können hergestellt werden.

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