Schmeichelnde Formen, präzise Konturen und Oberflächengüte sind entscheidende Gebrauchsqualitäten, die für den Erfolg neuer Produkte bestimmend sein können. Design und Funktion ohne enge, werkstoffspezi-fische Grenzen bringen neue Werkstoffe näher an den Menschen. Formteiloberflächen durch Druckaufbrin-gung über Fluide von innen her präzise nachzuformen und konstant zu halten, ermöglichen es, die techni-schen Grenzen für Kunststoffteile zu verschieben. ENGEL hat die Lösung mit den Technologien gasmelt und watermelt.
Engel stellt mit den Verfahren gasmelt und watermelt zwei Anwendungstechniken zur Verfügung, die es ermöglichen, die kunststoffspezifischen Beschränkungen für Materialwandstärken aufzuheben oder zumindest weit hinauszuschieben. Bei beiden Verfahrensvarianten wird simultan zum Spritzgießprozess ein separates Druckmedium dazu benutzt, die große Volumenänderung während des Abkühlungsvorganges davon abzuhalten, die Randschichten nach innen zu ziehen und dadurch Oberflächendellen zu schaffen.
Als Druckübertragungsmedien kommen Stickstoffgas oder Wasser zum Einsatz. Stickstoff dann, wenn die chemische Reaktionsneutralität im Vordergrund steht; Wasser, wenn Zykluszeit, Wärmetransfer und lange Fließwege Priorität haben. Die Druckmedien werden nicht nur statisch zur Schwindungskompensation eingesetzt, sondern auch ganz gezielt zur Wandstärkenreduktion durch Schaffung von Hohlstellen. Die Material- und Wandstärkenreduktion resultiert gleichzeitig in einer Reduktion der Abkühlzeit und damit der Zykluszeit bei verbesserten Oberflächengüten und Formteilabmessungen.
>> Detaillierte Informationen zu ENGEL gasmelt und ENGEL watermelt finden Sie hier (PDF)